In
12 Schritten wird hier versucht, für Neueinsteiger einen Überblick zu
schaffen. Gehen Sie Punkt für Punkt vor, indem Sie sich alles sofort an
der
Demo-Datenbank anschauen. Alles in allem kann das einige Stunden dauern
oder länger, wenn man tiefer einsteigen will.
1. DEMO-Version installieren, ausprobieren, eigene Datenbank starten Am
einfachsten so: ftp.allegro-c.de/pub/DEMO-Version/demo-all.exe
herunterladen und starten, dann alle Fragen bestätigen. Man erhält
einen Ordner c:\allegro
mit ein paar Unterordnern, wo alles installiert ist.
Ein
Bildschirm-Icon
Wie man eigene,
schon
vorhandene Datenbanken mit dem neuen Programm zugänglich macht, steht
in der Installationsanleitung.
Wichtig ist:
die eigenen Daten können bleiben, wie sie sind und wo sie sind, auch
wenn man bisher eine schon recht alte Version hat.
Wollen
Sie eine eigene, neue,
leere Datenbank anlegen: Dafür gibt es eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung.
2. Bestandteile des Hauptprogramms Die Illustrierte
Anleitung erklärt alle Elemente und wie man damit umgeht.
Lernen Sie zuerst die wichtigen
Begriffe: Anzeigefeld,
Auswahlfeld,
Schreibfeld,
Suchbefehlszeile,
Menü.
Sie brauchen nicht sofort die gesamte Anleitung durchzuarbeiten! Ohne
Internet können Sie im Programm auch dies eingeben: h
elem . (Solche Eingaben macht man im
Schreibfeld, direkt unter dem großen Anzeigefeld.)
Sehr wichtig sind das
Unterfenster für den
Index (Button
![]() 3. FLEX : Die Makrosprache des Systems Im
Demo-Programm in das Schreibfeld eingeben: h
flex
Dann kommt die aktuelle,
offizielle
Gesamt-Dokumentation.
Tip: Auf Alphabetisches
Gesamtregister klicken, dann erscheint eine Liste, in der
alle Funktionen leicht zu finden sind. Mit h
xa kommt nur die Liste der Befehlswörter.
Für Einsteiger ohne
Programmierkenntnisse gedacht ist das
ausführliche Online-Lehrbuch: www.allegro-c.de/flex/index.html
4. Bestandteile der Datenbank - was ist wo und wie gespeichert? Auf
dem Verzeichnis c:\allegro\demo2
sehen Sie die zur Datenbank gehörigen
Dateien. Was sie bedeuten und enthalten, liest man hier:
www.allegro-c.de/formate/dateien.htm#af (Offline: h dateien#167 eingeben. Übersicht über alle Dateitypen: h ac0-3) 5. Hilfetexte und Menüs - alles ausbaufähig! Wie
man einen eigenen Hilfetext mit eingebauten Funktionen (=
FLEX-Aufrufen) macht, steht in Fortbildungslektion
13.4, fertig als Vorlage zum Nachvollziehen und Ausbauen.
(Für Insider: Die Hilfetexte sind RTF-Dateien mit ein paar Besonderheiten, editierbar auch mit WordPad) 6. Datenstruktur - MAB? MARC? XML? Nein, ganz anders. Wie
ein Datensatz intern strukturiert ist, kann man hier sehen: www.allegro-c.de/formate/dateien.htm
Im Programm sieht man links im
Auswahlfeld die interne Form des Datensatzes, mit F5 kann man ihn
vollständig im Anzeigefeld sehen (nochmals F5 schaltet wieder auf die
Normalanzeige um).
7. Exportsprache - Exportparameter
: Daten in
(andere) Form bringenKenner
fragen gern: Steckt da
MySQL drunter? Nichts dergleichen, allegro macht alles selber. Die
Struktur der Daten paßt nicht ins relationale Konzept. Mehr dazu ...
Den
Einstieg in diese schwierige Materie bietet dieser Text: http://www.allegro-c.de/expar.htm
Das
Prinzip ist: Wenn Daten zu irgendeinem Zweck ausgegeben werden müssen,
dann wird die Vorschrift dafür in der Exportsprache formuliert und in
eine Exportparameterdatei (Typ .APR) geschrieben.
Z.B. gibt es für die Anzeige
von
Datensätzen eine Vorschrift in Form einer Parameterdatei, sie
heißt bei der DemoBank D-WRTF.APR. Eine andere ist D-KRTF.APR. Die kann
man sofort aktivieren, wenn man im Schreibfeld eingibt: x
display p d-krtf. Dannn sieht ein Datensatz
auf einmal ganz anders aus...
Aber auch die Indexeinträge
werden mit
Hilfe der Exportsprache erzeugt! Drücken Sie F7, dann werden die
Indexeinträge zum aktuellen Satz angezeigt. Zuständig ist dafür die
Index-Parameterdatei (Standardsystem: cat.api).
8. Zusatzprogramme : Das Hauptprogramm hat einige Helfer Sehr vielseitig ist acon, es
löst mehrere alte 16-Bit-Programme ab. Geben Sie im Schreibfeld ein: h acon
9. Konvertierung von Fremddaten : Die große Gleichmacherei Das
Programm IMPORT.EXE (16bit) kann mit der Importsprache so gesteuert
werden, daß es beliebige Fremddaten, wie auch immer sie strukturiert
sind, in die gewünschte allegro-Struktur
umwandelt. Ganz einfach ist das nicht! Neuere Methoden arbeiten mit
FLEX und z.T. über das
Protokoll Z39.50 (zDirect). Darüber erfährt man alles, wenn man
h fremd
eingibt.
Wenn Sie Netzzugang haben, dann probieren Sie zDirect aus: X zd eingeben und dann eine ISBN. 10. Funktionspakete : Offene Quellcodes für den Geschäftsgang Mit
den drei Paketen aLF,
ORDER
und ZAboM
kann
man Ausleihe, Erwerbung und Zeitschriftenverwaltung betreiben.
Alle drei beruhen auf der FLEX-Makrosprache und RTF-Menüs (s. 5.),
sind aber kompatibel mit den älteren DOS-Programmen. FLEX bedeutet
auch, daß die Funktionen frei zugänglich und damit lokal erweiterbar
sind!
11. Zusatzmodule per FLEX : Neue Funktionen ohne neues Programm Mit FLEX
und RTF kann
sich im Prinzip jeder beliebig viele Funktionssysteme konstruieren, die
man als
Ergänzung oder Zusatzwerkzeuge gebrauchen kann. Man merkt bei der
Benutzung dann gar nicht, daß die Funktionen eigentlich Makros
sind und keine eingebauten Funktionen. Scheinbar wird das System
beliebig mächtig.
Mitgeliefert werden Pakete für Volltextsuche : Menü
"Finden / Volltextsuche"
Kalender : im "Füllhorn" zu finden, oder direkt eingeben: X kalender Dateienverwaltung : h files eingeben Archivdatenbank : h archiv eingeben Supervisor-Funktionen : h super eingeben und für diverse Export-Verfahren : Menü "Export / Komfort-Methoden" 12. Dokumentation - wo findet man was? Dort gibt es auch
eine Volltextsuche, mit der man alle Inhalte der Website incl. der
E-Mail-Liste durchsuchen kann (Google Sitesearch).
Der wichtigste Zugang zur internen Dokumentation ist "Alles von A-Z" im Menü "Füllhorn". Trotzdem ist es manchmal schwer, die benötigten Informationen zu finden: man muß die richtigen Begriffe herausfinden, und es steht nicht immer alles schön an einer Stelle beisammen, wie man's gerade brauchen würde. Die Entwickler können halt nicht alles vorhersehen... |