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allegro-C  Installation





Online-Hilfe in a99 : h inst

Neu-Installation


Installationspaket     Achtung:   Installation immer als "Administrator" ausführen!

Die aktuelle Version des sog. Gesamtpakets finden Sie immer unter   http://www.allegro-c.de/newvers.htm. 
Dort stehen auch schon die wichtigsten Hinweise zur Installation des Gesamtpakets.

Für UNIX und avanti gibt es eigene Anleitungen, die von der Homepage aus leicht zu finden sind:

avanti:     http://www.allegro-c.de/doku/avanti

UNIX:       http://www.allegro-c.de/doku/unix.htm

Hier soll es nur um die Windows-Version ab V26 gehen, für die ein Betriebssystem ab Win'95 erforderlich ist. Irgendwelche besonderen Hardware­anforderungen gibt es nicht.

Falls Sie ohne Internet-Zugang sind: Wenn Sie die CD-ROM der aktuellen Version erhalten haben, starten Sie das darauf befindliche Programm start.bat (falls das nicht automatisch beim Einlegen passiert). Dann wird das Programm nach der mitgelieferten, 13stelligen Schlüsselzahl fragen (siehe Rechnung!), um das "Gesamtpaket" mit dem Namen INST-ALL.EXE von der CD entschlüsselt zu kopieren. Das ist ein Windows-typisches InstallShield-Programm. Darin befinden sich dann die eigentlichen Programme. Die Version auf dem Server ist in der Regel aktueller. Beim Ablauf des Installationsprogramms ist nur an einer Stelle evtl. einzugreifen, und zwar um den Namen des Zielverzeichnisses zu ändern. Vorgegeben wird c:\allegro. Wer damit leben kann, braucht nur noch zu klicken und die Installation ist erledigt.

Ab V26 haben Sie die Wahl zwischen dem Normalpaket INST-ALL.EXE und dem neuen Neutralpaket namens INST-NEU.EXE.

Die Programme unterscheiden sich nicht, nur die mitgelieferten Demo-Dateien sind unterschiedlich:

INST-ALL.EXE : (http://www.allegro-c.de/doku/form2004/) Konsolidiertes Format $A.CFG

INST-NEU.EXE : (http://www.allegro-c.de/doku/neutral/)  Neutralformat N.CFG

Für dem Einsteiger hat das Neutralformat den Vorteil, daß man noch nicht einmal eine eigene Datenbank anlegen muß, sondern sofort in die Demo-Datenbank hineinkatalogisieren kann. Zum Löschen der Beispielsätze genügt ein Klick, den man jederzeit ausführen kann. Mehr zur Frage des Datenformats in Anhang A.

Wohin mit allem?

Alle Programme können auf einem Server installiert und gemeinsam genutzt werden. Lokal (also auf jedem PC) muß man nur die Schriften und bei Bedarf ein oder mehrere Icons installieren. Die Schriften liegen in Form von 4 TTF-Dateien auf dem Programmverzeichnis (a-times.ttf etc.), außerdem gehört a‑dos.fon dazu, das ist die Schriftart für die DOS-Fenster.

Tip: Einen interaktiven Überblick über das allegro-Dateisystem erhält man in a99 mit Eingabe von  h files.

Verzeichnis- und Dateinamen

Man vermeidet Komplikationen, wenn man folgende Konventionen streng einhält: Programme und Datenbanken nicht auf tief verschachtelte Verzeichnisse mit langen Namen legen, insbes. keine Namensteile mit mehr als 8 Zeichen verwenden, Verzeichnisnamen ohne Punkt, alle Namen komplett in Kleinbuchstaben halten, Konvention 8.3 einhalten, keine Leerzeichen, Unterstriche oder Umlaute in Dateinamen.

Ein Datenbankname (= Name der Indexparameter, Kap. 0.8) soll nicht länger als 4 Zeichen sein (damit die Namen der Datenbankdateien, z.B. cat_123.ald, nicht länger als 8 werden können). Daran ist zu denken, wenn man eine eigene Datenbank mit eigener, neuer Index-Parameterdatei anlegt: auf deren Namen kommt es dann an. Verwendet man die Standards, hat man entweder den Namen CAT (von CAT.API) oder BANK (von BANK.NPI).

Hinweis: Die Namen sind alle intern, d.h. Endnutzer oder auch Katalogisierer müssen sie nicht kennen oder gar intuitiv verstehen können! Daher sind solche Einschränkungen kein Problem - aber sie verhindern unnötige Probleme.

DOS-Fenster

Schrift mit Sonderzeichen: "Eigenschaften / Schriftart" und dann 8x13 oder 10x19 wählen. (Nur verfügbar, wenn die Schrift A‑DOS.FON installiert wurde, siehe oben.)

Beim Schließen des Eigenschaften-Fensters: Bestätigen mit "Verknüpfung, die dieses Fenster aufruft, ändern" (dann gilt es auch für künftige Sitzungen).

Wenn man Copy&Paste ermöglichen will: Rechte Maustaste linke obere Ecke des DOS-Fensters: Eigenschaften / Optionen, und dann das Häkchen bei "Quick-Edit-Modus" setzen.

Tips:       Vom Fenster zum Vollbild schalten mit Alt+Enter.

              Sonderzeichen im Vollbild gewünscht? Befehl  fontload <ostwest.fon  eingeben.

Wer im Vollbildmodus nach alter Art arbeiten will, sollte in die Batchdatei für den Start diese Befehle einbauen:

%-P%\ansi.com
%-P%\fontload < %-P%\ostwest.fon
%-P%\aw        (dann klappt auch Alt+w = Zeichentabelle)

Schreibberechtigung

Jeder Nutzer, auch alcarta-Nutzer (OPAC-Programm) braucht ein Verzeichnis mit Schreibberechtigung. Zu empfehlen ist das TEMP-Verzeichnis auf dem eigenen PC. Dieses wird als Default verwendet. Soll es ausnahmsweise ein anderes sein, kann man in der INI-Datei die Variable DbAux mit dem Namen des gewünschten Verzeichnisses belegen.

Wer das Programm a99 nutzt, braucht  volle Schreibberechtigung auch auf dem Verzeichnis, wo die Datenbank liegt.

 

Netz

Datenverzeichnis für alle a99-Nutzer  zum Schreiben und Lesen, für alcarta-Nutzer zum Lesen freigeben. Alle dort liegenden Dateien, falls nötig, für gemeinsame Nutzung freigeben (Novell: Attribut sh = sharable, Befehl:  flag *.* sh,  Windows-Server: nichts dergleichen nötig).

Auf dem Programmverzeichnis muß Lese- und Ausführrecht bestehen. Die Programme sind netzwerkfähig, eine Einzelplatzversion gibt es gar nicht.

Das sog. "Caching" muß generell abgeschaltet werden. Je nach System muß man das zentral oder auf jeder Workstation machen (z.B. Novell: "client file caching enabled=off" in der autoexec.ncf ).

Keine Netware-Clients von Microsoft verwenden.

Desktop-Verknüpfung für die eigene Datenbank

Nach dem Vorbild der DemoBank, die automatisch bei der Installation angelegt wird. Das "Ziel: " der Verknüpfung sollte immer so aussehen:

a99:        ProgDir\allegro.exe DbDir\name

alcarta:   ProgDir\allegro.exe opac DbDir\name

Wobei z.B. für  ProgDir  ein Pfadname wie x:\allegro steht, für DbDir etwas wie k:\daten\katalog  und name z.B. cat (dann muß es die Datei cat.ini auf dem  DbDir  geben).

Dann in den "Eigenschaften" des Icons noch die Eintragung "Ausführen in:" auf ein Verzeichnis setzen, wo Schreibrecht besteht.

 

DOS-Programme

Damit diese laufen, ist es nur erforderlich, das Treiberprogramm ANSI.COM einmal vor dem Aufruf des ersten DOS-Programms zu starten. Dies ist in das CockPit-Startprogramm cp.bat eingebaut und wird beim Erstellen von Batchdateien per CockPit oder a99 jeweils berücksichtigt, d.h. nur bei eigenen Batchprozeduren ist darauf zu achten.

DOS-Programmspeicher: mindestens 590K " maximale Größe für ausführbares Programm" sollte man haben, meistens ist das der Fall.

Wenn Sie allegro nicht auf dem Verzeichnis C:\ALLEGRO installiert haben, ist es notwendig, in der Datei CP.OPT die Einstellung "Programmverzeichnis" zu ändern. Diese Datei ist kommentiert (> 0.11.6), und Sie sehen sofort, wo man eingreifen muß. Auch Ihr Datenbankpfad ist dort einzutragen, und zwar wo

     d C:\ALLEGRO\DEMO2

steht. In der Datei $A.CFG (> Anh.A.4) nehmen Sie Änderungen an den Speichergrößen, Bildschirmfarben etc. vor.

Windows-Programme

Hinweise zur Einrichtung der spezifischen Dateien  >  Kap.2.5.  Insbesonders, was man tun muß, um eine eigene, ältere Datenbank mit den Windows-Programmen nutzen zu können.


Update-Installation

Das Installationspaket (siehe oben) ganz genauso starten wie bei Neuinstallation, dann werden alle veralteten Dateien ersetzt, auch die Demo-Datenbank. Außer $A.CFG und CP.OPT, die sehr oft nutzerseitig verändert werden. Anhand eines Registry-Schlüssels stellt das Installationsprogramm fest, ob und wo eine ältere Installation vorhanden ist. Wenn diese Angabe nicht stimmt, dann ändern, sonst durchklicken. Im Normalfall können Sie also ein Update/Upgrade in wenigen Minuten erledigen. Eigene Daten bleiben selbstverständlich unberührt und müssen auch nicht konvertiert oder sonstwie geändert werden.

Achtung: Wenn man gerade ein Fenster mit der Demo-Datenbank offen hat, dann dieses zuerst schließen.

Empfehlung: wenn man Änderungen macht an Standard-Parametern (.APx-Dateien), die auf dem Programmverzeichnis liegen, dann diese auf das eigene Datenverzeichnis kopieren. Ebenfalls UIF-Dateien und Dateien der Verzeichnisse HELP und FLEX.

Hinweis: Nur die Programme a99.exe und alcarta.exe können nicht im laufenden Betrieb, also wenn gerade jemand damit arbeitet, überkopiert werden. Deshalb sind sie im Installationspaket unter anderen Namen enthalten: aktuell.exe bwz. opac.exe. Wenn man die Icons so anlegt wie oben beschrieben, also mit dem Programmaufruf allegro.exe, dann wird das Programm allegro.exe, sobald es eben geht, das Verschieben von aktuell.exe auf a99.exe und von opac.exe auf alcarta.exe vornehmen, und wenn es nicht geht, dann eben das neue Programm aktuell.exe starten.

Demo-Paket auf Vollpaket aufrüsten

Wer sich bereits das Demopaket installiert und damit echte Arbeit begonnen hatte, kann ohne Problem genauso verfahren, wie gerade beschrieben: INST-ALL.EXE nehmen oder INST-NEU.EXE und ausführen.

 

Vorher nur ganz alte DOS-Version gehabt?

Auch das ist kein Problem. Allenfalls wenn die Version sehr alt ist, bis V12, muß etwas mehr getan werden (>  Handbuch Anh.A.5).



Alte Datenbanken zugänglich machen für die Windows-Programme
Es gibt dazu auch eine Fortbildungslektion.

Wer es ganz einfach haben will

nutzt die Funktion "Eigene Datenbanken registrieren" auf dem Startschirm der DEMO-Datenbank. Dann wird die DemoBank zur Startplattform für die eigenen Datenbanken gemacht. Das System sucht und katalogisiert zuerst alle auf der eigenen Platte vorhandenen "allegro"-Datenbanken, danach kann man jede sofort starten. Es kommen dann Hinweise und es wird eine einfache INI-Datei angelegt, die man hinterher ausbauen kann.

Hat man Datenbanken, die nicht mit dem Standardschema arbeiten, ist das Schwierigste die Anpassung der Anzeigeparameter, denn das kann nicht ganz automatisch erfolgen. Mehr dazu  weiter unten .

 

Eine  Übersicht  zeigt die Anordnung der Dateien auf den Verzeichnissen:  h files  eingeben.

Sie müssen sich dann immer noch um Ihre Parameter kümmern, wenn Sie mit einem anderen als dem Standardschema arbeiten.

 

Die im folgenden erwähnten Dateien sind ASCII-Textdateien, die man mit jedem DOS-Texteditor bearbeiten kann. Nehmen Sie nicht WinWord dafür, sondern "edit", "WinVi" oder etwas in dieser Art. Wenn Sie unsicher sind, kopieren Sie eine Datei vorher auf ein anderes Verzeichnis, um sie bei Mißerfolg unverändert zurückholen zu können!

 

Eigene Datenbank für a99 tauglich machen : Icon auf Desktop usw.

Was man vor allem braucht, ist eine INI-Datei. Die Vorlage dafür ist die mitgelieferte  A99.INI 

Hat man eine eigene INI erstellt, und heißt sie z.B.  cat.ini und liegt auf  c:\allegro\katalog, kann man a99 so starten:

     c:\allegro\allegro.exe  c:\allegro\katalog\cat.ini

Dies sollte man also dann in eine Verknüpfung einbauen. Das Programm allegro.exe startet automatisch das Programm a99.exe. Wenn eine neue Version installiert wird, enthält diese ein neues Programm "aktuell.exe". Dieses wird von allegro.exe bei nächster Gelegenheit kopiert auf a99.exe.

Diese indirekte Arbeitsweise hat einen großen Vorteil: jederzeit kann man, auch in voll laufendem Betrieb, ein Update einspeisen - ohne irgendwelche Sperrungen o. dgl.

Dasselbe geht mit dem OPAC-Programm alcarta: Die Verknüpfung dafür sieht so aus:

     c:\allegro\allegro.exe opac c:\allegro\katalog\cat.ini

Also schlicht mit dem Wort "opac" dazwischen!

 

ExtraTip: Der Dateityp darf statt .INI auch .INA lauten. Dies ermöglicht es, im "Explorer" diesen Typ direkt mit a99 oder alcarta zu verknüpfen, was mit .INI nicht geht.

 

Vorsicht bei langen Pfadnamen!

Sie können zwar z.B. auf  c:\programme\allegro installieren statt auf c:\allegro. Aber: Das DOS-Programm startet dann nicht mehr, denn der Name "programme" ist ein Zeichen zu lang - DOS-Programme vertragen nur 8 Buchstaben.

AbhilfeTip: In der Verknüpfung (Eigenschaften des Icons) steht:

c:\programme\allegro\allegro.exe c:\programme\allegro\demo2\orda.ini

Man verändert dies zu

c:\progra~1\allegro\allegro.exe c:\progra~1\allegro\demo2\orda.ini

und dann geht es.

Tip: Keine langen Dateinamen, 8 Zeichen müssen reichen. Pfadnamen: Ohne Punkt. Damit gehen Sie ganz unaufgeregt vielen Problemen aus dem Weg, die nicht die allegro-Entwickler zu verantworten haben, sondern Microsoft.

 

Weitere Verbesserung Ihrer Installation

Schritt für Schritt

 

Beispiel. Ihre Datenbank hat (im DOS-System) folgende Eigenschaften:

 

Konfiguration        K          Default: A

Datenbank            XYZ                 CAT

Verzeichnis          D:\DATA             C:\ALLEGRO\DEMO

Anzeigeparameter     D-A99.KPR           D-WRTF.APR

 

Was ist dann zu tun?

 

 

0. INI-Datei     (Vorlage zum Kopieren: a99.ini)

 

Eine xyz.ini anlegen, am besten als Kopie von  a99.ini .

Die Datei a99.ini enthält alle INI-Befehle, die es gibt, und jeder Befehl ist kommentiert.

In Ihrer xyz.ini müssen mindestens diese Zeilen stehen:

 

[General]

Konfiguration=k     (default: a)

DbName=xyz          der eigentliche Datenbankname

DbDir=d:\data       das Verzeichnis, wo die Datenbank liegt, aber:

         wenn die INI-Datei selber auch auf d:\data liegt, kann diese Zeile entfallen!

DisplayParameter=D-A99

    und für alcarta könnte eine andere Datei gesetzt werden:

         (default für beide ist d-wrtf)

OpacDisplay=d-a99

access=5

 

 

1. IndexParameter

Sie haben in jedem Fall bereits eine Index-Parameterdatei  xyz.kpi ! Wahrscheinlich liegt sie auf dem Datenverzeichnis. In dieser Datei müssen folgende Dinge vorkommen (z.T. sind sie schon vorhanden)

 

1.1 Symbolische Registernamen für find-Befehle

    Zeilen für die symbolischen Registernamen und Restriktionen (wenn es welche gibt)

    nach diesem Schema: (Es kann mehr symbolische als wirkliche Register geben!)

    z.B.  (siehe Beispiele in CAT.API)

    Ein Registername sieht so aus:

I PER 1 "Personennamen"

    Eine Restriktion sieht so aus:

R ERJ r1 "Erscheinungsjahr"

Fehlen solche Zeilen, hat man im Find-Menü keine Auswahl für das Suchen.

 

1.2 Überschriften der Register, der Titelanzeige und der Kurzanzeige

 

    Das sind die Zeilen mit | am Anfang, z.B.  (Beispiele in CAT.API)

|1="1 : Namensregister (Literatur von und über ...)"

Fehlen solche Zeilen, hat man im Indexfenster keine Registernamen im Auswahlfeld, ganz oben.

 

 

1.3 Umcodierung ASCII<->ANSI

    optional:

to     zum Laden der O.APT (wird sonst automatisch gemacht)

    wird gebraucht für korrekte Anzeige der Register und Kurztitel etc.

 

Man braucht eine eigene o.kpt, wenn man nicht OSTWEST.FON verwendet oder nicht den PC-Satz 437. (siehe Kommentar in o.apt) Sonst wird automatisch  o.apt  geladen. Um das zu verhindern (wenn die Datenbank selbst ANSI ist!) macht man o.apt einfach leer.

 

 

2. Hilfsparameterdateien, die gebraucht werden

 

d.kpt       ASCII->ANSI für Titelanzeige (Kopie von d.apt)

o.kpt       ASCII<->ANSI für Index und Kurzanzeige u.a. (Kopie von o.apt)

d-rtf.kpt   RTF-Attribute für die Anzeige (fett, kursiv, Farben usw.)

e-w.kpr     für Export mit Kategorienummern (Kopie von e-w0.apr)

p-w.kpr     für Export in Listenform

            (Provisorisches Minimum:   copy p-w0.apr p-w.kpr )

 

Minimum:

Als Kopien von d.apt, o.apt, d-rtf.apt, p-w0.apr und e-w0.apr auf das eigene Datenvereichnis legen.

(In diesen Dateien stehen Kommentare, falls man sie ausbauen will)

 

 

3. Anzeigeparameter  D-A99.KPR  (default  D-WRTF.KPR)

Ist eine solche Datei nicht vorhanden, wird automatisch D-W0.APR genommen! Diese macht aber nur eine simple Anzeige mit Feldnummern.

Normalfall: Sie nehmen Ihre vorhandenen Anzeigeparameter her, meistens heißt die Datei D-1.KPR, und machen folgende Ergänzungen oder Änderungen darin:

Alternative: Nehmen Sie als  Vorlage  die Dateien d-srtf.apr und d-s.apt. Diese enthalten Kommentare!

Kopieren Sie siese also auf  d-srtf.kpr  und  d-s.kpt und dann bearbeiten.

 

3.1 Grundparameter

   Bauen Sie diese Werte ein:

    zm=0

    zl=80 

    fl=0

    dx=1

      ke=""  vermeiden (unter DOS sowieso ohne Wirkung)

 

3.2 Tabellen

    Am Ende der Datei diese 2 Zeilen:

    td-rtf      RTF-Attribute

    td          Tabelle ASCII -> ANSI

    to          Tabelle o.apt für Auswahlfeld und Schreibfeld

 

3.3 Abschnitt für Alternativanzeige: (mit F5 oder über Menü "Ansicht")

    Diesen Abschnitt baut man hinter irgendeiner Zeile #+# ein:

    #-(

    #t{ s0 &0 #4 }   oder 5 statt 4 wenn 3stelliges Schema!

    ##                oder

        #L         alternativ statt ##: Anzeige mit Labels aus der CFG

    #t{ C }

    #+#

 

 

3.4 Zwischenteile  (Textkonstanten für die Anzeige)

 

Das sind die Zeilen, die mit einer Zahl beginnen. Wenn darin oder in indirekten Prä-/Postfixen (p... oder P...) Umlaute vorkommen, erscheinen diese falsch.

Abhilfe: die Umlaute in der .KPR durch ANSI-Codes ersetzen.

Wenn Sie z.B. eine Zeile haben:

 

19="Übersetzer: "

 

dann ist für das Ü (= ASCII 154) der ANSI-Code 220 einzusetzen.

 

 

3.5 Schriftart

 

Wenn eine spaltenrichtige Anzeige wichtig ist, setze man ein

 

  as="  \f1 "

dann wird "allegro Lucida Console" als Schriftart genommen.

Wer sich auskennt: Die zu verwendenden Schriftarten lassen sich in DISPHEAD.RTF individuell vorgeben und im Text jeweils mit  "\fn "  einstellen, n = laufende Nummer der Schrift.

 

4. Konfiguration

In Ihrer Konfigurationsdatei $K.CFG (oder K.CFG) braucht sehr wahrscheinlich nichts geändert zu werden. Allenfalls bei sehr umfangreichen Kategoriesystemen (z.B. Pica) ist darauf zu achten, die Werte md, mb und mP evtl. etwas höher zu setzen als für das DOS-System. Wenn in Ihrer CFG also steht:

 

md150

mb200

mP2000

 

dann ändern Sie das ruhig so ab (die DOS-Programme sollten dann immer noch gehen):

 

md300

mb500

mP5000

 

Abfragelisten funktionieren zwar auch in a99, jedoch gibt es Probleme mit Schleifen, die darin evtl. für Mehrfachfelder eingerichtet sind. Es wird empfohlen, eine  Formulardatei  anzulegen und die in der Formulartechnik steckenden Möglichkeiten für Mehrfachfelder auszunutzen. Hilfe:  h form  eingeben!

 

 

5. Hilfetexte

 

Dazu gibt es eine eigene Anleitung:   HELP.RTF 

Für die eigene Datenbank sollte man sich folgende Dateien machen: (diese erscheinen dann bei Druck auf den Fragezeichen-Button)

 

DbNameGER.RTF    mit Wordpad anzulegen (Vorbild: CATGER.RTF, Demodatenbank)

DbNameENG.RTF   englische Version

 

HA_InGER       ASCII-Dateien für die einzelnen Register n=1..9

Hnnn              Hilfetexte für die Eingabe, #nnn = Kategorienummer.

Tip: Wenn h123 nicht existiert, sucht das Programm nach h12, ist dieses auch nicht zu finden, dann nach h1. So kann man sich zunächst damit begnügen, Hilfetexte H0, ... H9 für die Feldgruppen #0XX bis #9XX anzulegen, wie es bei der Demo-Datenbank zu sehen ist.

 

 

6. Menü-Erweiterung (für Experten)

 

Vielleicht will man eine Hauptfunktion zum Menü hinzufügen, damit sie immer leicht ausgelöst werden kann.

In die INI-Datei setzt man dazu ein:

 

MyMenu=Abc

MyFLEX=xyz

 

Abc ist der Text des Menüpunkts, z.B. "Erwerbung", xyz ist die FLEX-Befehlsfolge.

 

Oder man macht folgende zwei Dinge:

 

·         Zeile 243 in UIFEGER/UIFEENG  : Einsetzen der Bezeichnung des Menüpunkts (normalerweise leer, also unsichtbar)

 

·         Eine FLEX-Variable #uXz muß über die Anzeigeparameter mit dem FLEX-Befehl gefüllt werden, der dann ausgelöst werden soll (dynamisch!).

 

Es genügt dann ein Klick auf den Menüpunkt, um #uXz zu starten

 

 

7. Formulare für die Erfassung und Bearbeitung

 

Für das Eingeben und Bearbeiten von Daten kann man bis zu 200  Formulare  anlegen. Diese können jeweils bis zu 14 Datenfelder umfassen und man kann leicht zwischen den einzelnen Formularen umschalten. Mit der FLEX-Sprache kann man einzelne Formulare gezielt erscheinen lassen und die Eingaben auswerten. Dadurch ergibt sich eine hohe Flexibilität für die Gestaltung von Eingabe- und Bearbeitungsvorgängen.

Die Formulardatei soll  xyz.frm  heißen, wenn xyz.kpi Ihre Indexparameterdatei ist. Beispiel: cat.frm.

 

 

8. Start von a99 oder alcarta

 

Zwei Möglichkeiten:

 

a99.exe                      Man hat die Auswahl zwischen .INI, .INA und .cDX-Dateien

allegro.exe               Es wird a99.exe mit der INI-Datei a99.ini gestartet

allegro name            name.ini wird geladen (wenn sie nicht existiert; name.ina)

allegro opac name   name.ini wird statt dessen an alcarta.exe übergeben

 

 

a99 kann auf jedem Verzeichnis gestartet werden, wo der Nutzer Schreibrecht hat.

a99 kann auf einem Server liegen, es braucht nicht auf jedem Nutzer-PC installiert zu werden. Das Start- oder Arbeitsverzeichnis ist dasjenige, wo man das Programm startet. Geschieht dies mit einem Desktop-Icon, dann findet und ändert man es so: Rechte Maustaste auf dem Icon, Eigenschaften, Ausführen in...

 

Hat der User kein Schreibrecht auf dem im System vorgegebenen TEMP-Verzeichnis, kann man in der INI-Datei mit dem Befehl DbAux=... ein anderes Verzeichnis für die temporären Dateien vorgeben. Sonst wird automatisch das TEMP-Verzeichnis seines PC benutzt.

Für alcarta gilt dasselbe.

 




2006-05-18