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Besondere Aktionen

Mehrbändiges Werk erfassen

(siehe Beispiel 8, hier nur die hierarchische Form)

  1. Hauptaufnahme erfassen, wie eine normale Aufnahme, dann aber

  2. nicht <F10>, sondern <F9> drücken

  3. Typabfrage erscheint wieder, dann u = Band wählen

  4. Bandangaben eingeben, genauso bearbeiten wie eine normale Aufnahme,

  5. Schritte 2. bis 4. wiederholen für jeden Band

  6. mit <F10> das Ganze komplett abspeichern

Mehrbändiges Werk bearbeiten

  1. Mit E erscheint zuerst nur die Hauptaufnahme, die man normal bearbeiten kann

  2. Taste <BildUnten> schaltet zur ersten Bandaufnahme, die man ebenfalls normal bearbeiten kann

  3. mit <BildUnten> und <BildUnten> schaltet man zur nächsten Bandaufnahme bzw. wieder zurück

  4. mit <F9> kann man, wie oben, einen neuen Band anhängen

  5. mit Befehl #I neuen Band zwischen die vorhandenen einfügen, und zwar vor den gerade angewählten Band (z.B. Band 4 anwählen, wenn Band 3 einzufügen ist)

  6. mit Befehl #V die angewählte Bandaufnahme beseitigen

Bandaufnahme umordnen

  1. Mit Taste <BildUnten> zu dem falsch eingeordneten Band schalten

  2. Befehl #M geben : der Band bekommt intern eine Markierung

  3. mit <BildUnten> oder <BildOben> (evtl. mehrmals) zu derjenigen Bandaufnahme schalten, hinter welche der markierte Band zu schieben ist, dann Befehl #m (move) geben - die Verschiebung wird ausgeführt.

Globale Änderung

  1. Änderung definieren:

    -- in die Bearbeitung gehen (mit <E>)

    -- Befehl #X geben (evtl. mehrfach, bis zu 10); dabei sind folgende Formen möglich:

    
             #X_abc_xyz_       <Enter>  ändere überall "abc" in "xyz"
    
                                              oder
    
             #X_abc$_xyz_      <Enter>  ersetze "abc" und den gesamten Rest der
    
                                              Kategorie durch "xyz"
    
             #X*#nn_abc_xyz_   <Enter>  führe die Änderung nur in Kategorie
    
                                              #nn aus.
    
             #X_#nn_#kk_       <Enter>  ändere Kategorie #nn in #kk (einschl.
    
                                              Umordnen!)
    
             #X_#nn __         <Enter>  lösche Kategorie #nn (2mal '_' hinter
    
                                              #nn)
    
             #X__#nn text_     <Enter>  füge Kategorie "#nn text" in die Aufnahme
    
                                              ein
    
                                      (2mal '_' vor #nn)
    
    
  2. Editor wieder verlassen mit <F8>

  3. evtl. eine Ergebnismenge bilden, in der eine Änderung durchzuführen ist. Sonst wird nur der jeweils gerade angezeigte Datensatz geändert.

  4. Änderung ausführen: <F10> drücken und entscheiden, ob die Änderung nur an dem aktuellen, gerade angezeigten Titel erfolgen soll (1 geben) , oder in der gesamten Ergebnismenge (0 geben).

  5. Evtl. neue Ergebnismenge bilden und 4. wiederholen, wenn dieselbe Änderung auszuführen ist, oder zuerst den Editorbefehl #X_ geben, um die vorher definierte Änderung ungültig zu machen, dann die Schritte 1. - 4. wiederholen, wenn eine andere Änderung gewünscht wird.

Listenproduktion

Vorbemerkungen

Zunächst einige Worte zum Konzept und zur Logik der Listenproduktion.

Drei Vorgänge müssen hintereinander ablaufen, wenn eine sortierte Liste entstehen soll:

1. Selektion

Das ist die Auswahl der zu druckenden Titel

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

entweder: Bildung einer Ergebnismenge im Schnellzugriff, Export mit <F4> (Programm PRESTO)

oder: Export mit Hilfe der Volltextsuche (Programm SRCH)

In beiden Fällen entsteht eine noch ungeordnete Datei, die aber schon sortierfähig ist.

Das heißt: die Datensätze (Titelaufnahmen) haben noch die kategorisierte Form, aber der gewünschte Sortierbegriff (z.B. Sachgruppe+Name+Erscheinungsjahr, ...) ist an den Anfang gesetzt.

Die selektierenden Programme (PRESTO bzw. SRCH) müssen aber vorher wissen:

2. Sortieren

Das Programm ASORT sortiert die entstandene sortierfähige Datei. Hierbei bleibt die interne Struktur der Daten noch erhalten, d.h. die Datei ist noch nicht druckfähig. Deshalb:

3. Formatieren

Produktion der druckfähigen Form und entweder sofortige Ausgabe auf dem Drucker. Oder in eine Datei, die dann evtl. noch mit einem Textprogramm nachbearbeitet werden kann.

Diese Aufgabe führt immer das Programm SRCH aus, und es muß dazu zwei Dinge wissen:

Und so wird's gemacht

1. Schritt : Einstellung der Eigenschaften

CockPit-Menü Optionen anwählen, dann nacheinander die Punkte unter Export-Optionen anwählen:

Damit sind die oben unter 3.A. - D. erwähnten Fragen beantwortet. Die gewählten Einstellungen bleiben übrigens erhalten, auch nach der Sitzung, bis man sie wieder ändert.

2. Produktion durchführen

Menü Routinen, Punkt exportieren ansteuern. Dort gibt es 5 Unterpunkte; zuerst wählt man 1. oder 2.:

  1. 1 : Selektieren per Schnellzugriff : die Datenbank wird zur Benutzung geöffnet wie sonst auch.

    Man stellt über die Register beliebige Ergebnismengen zusammen und exportiert sie mit <F4>. Danach mit <F8> die Datenbank verlassen: die anderen Vorgänge (Sortieren und Druckaufbereitung) laufen dann automatisch ab. Es entsteht eine Datei namens LISTE, die das Endprodukt enthält. Mit Menüpunkt 4 bzw. 5 kann man sie betrachten bzw. drucken (siehe unten).

  2. 2 : Selektieren per Volltextsuche : das Programm SRCH wird aufgerufen.

    Es fragt nach einem Suchbegriff (Handbuch Kap. 4), sucht die gesamte Datenbank als Volltext danach ab, exportiert die gefundenen Sätze in derselben Art wie PRESTO. Danach läuft alles genauso ab wie bei 1, d.h. das Ergebnis ist ebenfalls eine Datei mit Namen LISTE.

  3. 3 : nur Volltextsuche
    SRCH wird aufgerufen und fragt nach einem Suchbegriff (Handbuch Kap. 4). Es wird aber nichts exportiert und keine Liste erstellt. Diese Funktion ist nur eine Hilfe, um schnell eine Volltextsuche durchzuführen, die Ergebnisse aber nur am Bildschirm zu betrachten.

  4. 4 : Produzierte Liste betrachten
    am Bildschirm wird die vorher erstellte Liste angezeigt. Mit den Cursortasten und <BildOben> und <BildUnten> kann man darin blättern.

  5. 5 : Produzierte Liste drucken
    Die vorher produzierte Datei LISTE wird an den Drucker übergeben. Aber:
    Achtung: Wenn man vorhat, die Funktion 5 zu nutzen, gibt man vor dem Start des CockPit (also vor dem Startbefehl cp) den MS- DOS-Befehl print , denn sonst könnte der Menüpunkt 5 schiefgehen. Der Grund ist, daß der PRINT-Befehl von MS-DOS einen sog. "residenten" Teil hat, der geladen sein muß, bevor ein Anwendungsprogramm drucken kann.

Entspricht die entstandene Liste den Wünschen? Wenn nicht, muß man versuchen, das Problem zu lokalisieren:

  1. die Reihenfolge der Ordnung stimmt nicht: den Schritt 1 wiederholen, und zwar eine andere Parameterdatei für die Sortiervorbereitung auswählen. Es kann sein, daß man keine geeignete Datei für den aktuellen Zweck findet. Dann muß man die am besten geeignete so abändern oder erweitern, daß das Gewünschte herauskommt. Beim Vorgang der Auswahl gibt es ja auch die Möglichkeit, die ausgewählte Parameterdatei zu bearbeiten und eine neue daraus zu machen. Hier sind allerdings recht weitgehende Kenntnisse der Exportsprache vonnöten.

  2. die Gestaltung des Drucks hat Mängel: hier gibt es zwei Problembereiche:

    1. die Angaben sind unvollständig, die Reihenfolge oder Anordnung (Interpunktion) ist nicht in Ordnung: die ausgewählte Parameterdatei für die Listengestaltung ist nicht die richtige oder muß angepaßt werden.

    2. bestimmte Zeichen kommen falsch heraus (z.B. die Umlaute oder Akzentbuchstaben), oder die Schriftarten sind nicht korrekt (Kursiv- oder Fettschrift): das liegt an dem ausgewählten Druckertreiber. Es kann auch sein, daß man den Drucker anders einstellen sollte, bevor man die Datei LISTE ausdrucken läßt. Dazu muß man das Druckerhandbuch heranziehen.

Wenn Änderungen an einer Parameterdatei nötig sind oder gar eine neue gemacht werden müßte, ist dies eine oftmals recht schwierige Aufgabe, die nicht über ein Menü zu lösen ist. Man braucht Kenntnisse der Exportsprache (siehe Handbuch Kap. 10 des Handbuches). Ohne solche Kenntnisse kann man nur versuchen, einen Experten zu finden, der sich damit auskennt. Ein PC-Experte, der allegro nicht kennt, wird die Aufgabe nicht lösen können (bzw. nicht die Zeit haben, sich angemessen einzuarbeiten), es muß schon ein allegrologe sein!





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