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CockPit - Arbeitsplatz für Datenbank-Piloten |
Der Name CockPit soll andeuten, daß es sich um so etwas wie eine Pilotenkanzel handelt, in der man mit Hilfe geeigneter Instrumente alles unter Kontrolle hat und alles steuern kann. Es ist aber nicht so, daß dadurch das Systemhandbuch praktisch überflüssig würde, weil es für alle Bereiche selbsterklärende, übersichtliche, menügesteuerte Zugänge gäbe.
CockPit erleichtert die Routinearbeit, indem es eine Reihe von Vorgängen, die man immer wieder braucht, tatsächlich auf Knopfdrücke reduziert. Es ist ferner vom Anwender erweiterbar: es ermöglicht, eigene Prozeduren, die man als "Batchfiles" geschrieben hat, mit einzubinden. Jedoch bietet es wenig Unterstützung für Gestaltungsaufgaben: Datenbankdefinition, Export- und Importprogrammierung vereinfacht es kaum. Auf diesen Gebieten ist eine solide Systemkenntnis auf absehbare Zeit unerläßlich, und dafür gibt es das Systemhandbuch. (Nebenbei bemerkt: wer käme auf die Idee, im Flugzeugcockpit müsse sich alles von selbst verstehen, so daß jeder ohne Ausbildung den Vogel fliegen könne?)
Nach dem Start mit dem Befehl cp
erhalten Sie diesen Bildschirm:
Funktionen Routinen Makros Dateien Optionen HELP EXIT +CockPit----------------------+ | Sie möchten eine Datenbank | | | | benutzen | | anlegen | | sichern | | wiederherstellen | | löschen | | organisieren | | neue Version installieren | | exportieren / Listen | | | | eigene Routinen: | | OPAC | | MS-DOS Exkursion | | WordPerfect | | Import-Aktionen | +-----------------------------+ Datenbank mit den unten angegebenen Optionen starten; Änderungen: ALT+o Einzelplatzbetrieb Datenverzeichnis = C:\ALLEGRO\DEMO Progr.Verz. = C:\ALLEGRO Konfiguration = A Datenbank = CAT Sprache = GER Laufwerke: C
Die Angaben auf den unteren Zeilen werden aus der Vorgabendatei (Standard: CP.OPT oder DEFAULT.OPT)
entnommen.
Über das Menü Optionen
, Unterfunktion
Vorgaben
bekommt man diese Datei zur Bearbeitung angeboten und kann die Standardeinstellungen verändern. Die wichtigste
Änderung: den Namen der eigenen Datenbank eintragen.
Die vierte Zeile von unten ist eine Hilfszeile: dort erscheint immer eine Erklärung zum angesteuerten Menüpunkt.
Der Leuchtbalken steht gleich auf der wichtigsten Funktion: benutzen. Somit reicht ein weiterer Druck auf <Enter>, um die vorgegebene Datenbank per Schnellzugriff aufrufen zu können.
Dieses Menü wird so benutzt, wie es inzwischen von vielen Standardprogrammen bekannt ist:
Mitgeliefert werden ferner (jedoch gehören sie nicht eigentlich zum CockPit, sondern sind durch andere Programme ersetzbar)
Zunächst ein schlagwortartiger Überblick:
unterer Teil: eigene Prozeduren, definiert mit den Befehlen R und S in CP.OPT
a 3
Es erlaubt Aufrufe der zum Kernsystem gehörenden Programme, wobei alle Optionen per Menü einstellbar sind. Dieses Menü kann man nur mit einiger Kenntnis der Grundlagen des allegro-Systems benutzen.
Nehmen wir als Beispiel den Aufruf des IMPORT-Programms. Ein typischer Bildschirm sähe so aus:
Funktionen Routinen Makros Dateien Optionen HELP EXIT +--------------+ | | +----------------------- Optionen-----------------------+ | HELP | | k : Konfiguration: A | | | | c : Laufwerke: A | | 1 : PRESTO | | d : Datenverzeichnis: A:\FREMD | | 2 : OFFLINE | | s : Selektierbegriff: 0 | | 4 : SRCH+EX | | manuelle Unterbrechung 1 | | 5 : IMPORT | | visuelle Überwachung 1 | | 7 : INDEX | | i : Import Parameter: DBDISK | | q : QRIX | | e : Export Parameter: PA | | 8 : SORT | | Export Datei : katalog\ergebn.alg | | 9 : UPDATE | | e : Export Parameter: | +--------------+ | Export Datei : | | e : Export Parameter: | | Export Datei : | | | | GO (START) | | | +-------------------------------------------------------# in welche Datei soll exportiert werden? Einzelplatzbetrieb Datenverzeichnis = C:\ALLEGRO\DEMO Progr.Verz. = C:\ALLEGRO Konfiguration = A Datenbank = CAT Sprache = GER Laufwerke : C
Die einzelnen Einstellungen nimmt man so vor:
GO (START)
und
drückt nochmals <Enter>.
Eine Besonderheit bei Funktion 9 = UPDATE: man stellt vorher über µo d als Datenverzeichnis dasjenige ein, wo die einzuspeisende .ALG- oder .LOG-Datei liegt, und dann im Update-Menü dasjenige, auf dem die zu aktualisierende Datenbank liegt.
CockPit produziert nun eine Batchdatei namens CCC.BAT. Darin steht dann in diesem Fall der Aufruf
import -f5 -dA:\FREMD -iDBDISK -kA -lGER -e PA/katalog\ergebn.alg -s0 -m0 -v0
Anschließend wird CCC.BAT ausgeführt, d.h. IMPORT wird mit allen erforderlichen Angaben gestartet. Nur die umzuwandelnde Datei (die auf A:\FREMD stehen muß) ist anschließend noch auszuwählen (==> Handbuch Kap.0.5). Nach Ablauf des Importvorgangs sorgt das erwähnte Batchfile dafür, daß CockPit wieder aktiviert wird.
Man könnte den IMPORT-Aufruf genauso mit der Hand geben oder IMPORT ohne Optionen starten (dann fragt es selbst die nötigen Angaben ab - man muß aber dann wissen, was gemeint ist). Der Vorteil vom CockPit liegt darin, daß die Optionen für den Programmstart überschaubar, kommentiert und kontrolliert zur Auswahl, Eingabe und Bearbeitung angeboten werden. (Das hier gezeigte Beispiel wird im Handbuch in Kap.5.1 noch näher erläutert.)
Unter allegrologen ist es ein beliebter Trick, das CockPit mit acp statt cp zu starten, und dann den gewünschten Vorgang einzustellen. Es entsteht dann nur die CCC.BAT, wird aber nicht ausgeführt, d.h. man kann sie sich ansehen und bearbeiten. Man ersieht und lernt daraus, wie bestimmte Vorgänge eigentlich ausgelöst werden.
Dieses erscheint als erstes, weil es das wichtigste Menü ist, und der Leuchtbalken steht auf benutzen
. Das Menü enthält die Routineprozeduren (daher heißt es
so),
die an einer Datenbank oft oder gelegentlich auszuführen sind.
Der obere Teil bietet fest vorgegebene Prozeduren, die man unmittelbar auf jede Datenbank anwenden kann.
Der untere Teil ("eigene Routinen") ist vom Benutzer frei variierbar. Die Menüpunkte (bis zu 6 Hauptpunkte mit je bis zu 10 Unterpunkten) sind in die Datei CP.OPT einzutragen. Sollte das nicht reichen: weitere 100 Routinen (10x10) lassen sich im Menü Makros unterbringen. Darunter können auch Programmaufrufe sein, die mit allegro nichts zu tun haben. Wer konsequent ist, kann seine gesamte Programmumgebung unter dem CockPit zusammenfassen und alles vom Menü "Routinen" aus starten, denn dieses erscheint immer wieder automatisch nach Abschluß eines Programmlaufs, nimmt aber dem aufgerufenen Programm keinen Platz weg.
Die Standardpunkte des Routinen-Menüs sind weitgehend selbsterklärend, deshalb hier nur eine Kurzdarstellung: (bis auf "anlegen" und "neue Version installieren" bezieht sich alles auf die angewählte Datenbank, die aus den Fußzeilen ersichtlich ist)
Von größter Bedeutung für den Umgang mit einer allegro-Datenbank ist das Untermenü "Organisieren". Hier sind Prozeduren zusammengefaßt, die zwar fast alle durch Programmaufrufe mit den richtigen Optionen auch bisher schon ausführbar waren. Jetzt aber sind sie auf einen Knopfdruck reduziert. So sieht es aus, wenn man µr o wählt:
Funktionen Routinen Makros Dateien Optionen HELP EXIT +CockPit----------------------+ | Sie möchten eine Datenbank | | | | benutzen | | anlegen | |+--------------- Organisieren ----------------+ || | || i = Index wiederherstellen | || c = Index kompaktieren | || t = .TBL-Datei erneuern | || k = .STL-Datei erneuern | || 7 = Datenbank völlig neu aufbauen | || n = nummerntreue Erneuerung der Datenbank | || r = einzelne Datenbankdatei entlüften | || R = gesamte Datenbank entlüften | || u = ungenutzten Platz prüfen | || s = Datenbank sperren | || e = freigeben | || | +| | +---------------------------------------------+ >Kap.7< Datenbank oder Index ganz oder teilweise erneuern, etc. Einzelplatzbetrieb Datenverzeichnis = C:\ALLEGRO\DEMO Progr.Verz. = C:\ALLEGRO Konfiguration = A Datenbank = CAT Sprache = GER Laufwerk = C
Im Kapitel 7 Handbuch Kap. erfahren Sie, welche Bewandtnis es ganz genau mit den einzelnen Punkten dieses Menüs hat. Für den "Normalgebrauch" reicht eine Kurzbeschreibung, die wir auf der folgenden Seite geben:
Die meisten dieser Vorgänge benötigen einigen Platz für Zwischenspeicherungen. Wenn es auf Ihrer Platte eng geworden ist, beachten Sie die angegebenen Werte. Es wird angestrebt, künftig die Prüfung auf genügend Platz auch noch zu automatisieren, jedoch ist eine exakte Abschätzung im Vorhinein nicht möglich.
/[0]
im
Index 1 sind
diese Nummern registriert und werden im weiteren Verlauf wiederverwendet.
bitte warten
kommt und kein Speichern möglich
ist,
läßt sich das mit der Funktion e beheben. Der Fall ist allerdings äußerst
selten.
Es besteht normalerweise aus nur zwei Punkten:
Produktion starten
Die Liste der vorhandenen Batchfiles (.BAT) wird aufgeblättert. Das Listenmenü ermöglicht ein Umschalten zwischen Datenverzeichnis und Programmverzeichnis. Man setzt den Balkencursor auf den gewünschten Namen und startet den Vorgang mit <Enter><Enter>. Nach dem ersten <Enter> hat man aber auch noch die Möglichkeit, die Batchdatei noch einmal anzusehen oder zu bearbeiten, oder eine neue Version davon anzulegen.
Ohne weiteres kann man auch solche Batchfiles starten, die mit allegro nichts zu tun haben. Vor dem Start wird CockPit völlig aus dem Arbeitsspeicher entfernt, es nimmt also dem aufgerufenen Programm keinen Platz weg.
Makros bearbeiten
Dieselbe Liste wird aufgeblättert, aber jetzt kann man sich die einzelnen Batchfiles zwecks Durchsicht oder Bearbeitung vornehmen, auch neue produzieren. Die Möglichkeiten sind dieselben wie sie im Menü "Dateien" für die Parameterdateien angeboten werden.
Darunter können noch bis zu 10 "eigene Routinen" erscheinen, wenn der Platz im Hauptmenü "Routinen" dafür nicht reicht (siehe dort).
In der Praxis braucht man nur die wichtigsten Vorgänge an das Menü "Routinen" anzubinden (==> 9.6.). Alle anderen Batchdateien, die man irgendwann erstellt hat, kann man ohne sonstige Vorkehrungen über das Menü "Makros" aufrufen. Ein Problem ist höchstens die
Parameterübergabe : CockPit ermöglicht zwar auch eine Übergabe eigener, beliebiger Parameter an aufgerufene Batchfiles. Es legt aber vor deren Start die wichtigsten Angaben im DOS-Environment ab, und zwar unter den Namen
-B Name der Datenbank z.B. -B=CAT -D Name des Datenverzeichnisses z.B. -D=C:\ALLEGRO\KATALOG -K Konfiguration z.B. -K=A -L Sprache z.B. -L=GER oder -L=ENG -P Programmpfad z.B. -P=C:\ALLEGRO
Um der vielen Dateitypen Herr zu werden, die zur allegro-Umgebung gehören, ist dieses Menü besonders hilfreich. Alle Typen lassen sich getrennt und alphabetisch geordnet sichten und dann bearbeiten, umbenennen, kopieren oder löschen. Das alles war vorher nur über MS-DOS mit den entsprechenden Kenntnissen und gutem Gedächtnis zu machen, oder aber mit Fremdhilfsmitteln wie Norton-Commander, der jedoch keine systemspezifischen Hilfen anbieten kann.
Jeder Unterpunkt dieses Menüs bringt eine alphabetische Liste auf den Schirm, die eben genau die entsprechenden Dateien enthält. Das Blättern in diesen Listen bietet einigen Komfort:
(Zu empfehlen ist, die datenbankspezifischen Parameterdateien stets auf dem zugehörigen Datenverzeichnis anzuordnen, also der Datenbank direkt anzugliedern. Parameterdateien von allgemeiner Bedeutung, die man für mehrere Datenbanken nutzen kann (z.B. PA.APR und PK.APR), sind dagegen auf dem Programmverzeichnis besser aufgehoben.
Funktionen Routinen Makros Dateien Optionen HELP EXIT +------------------------------+ | Sämtliche Dateien | | +C:\ALLEGRO\*.APR+ | | HILFE | | Export-Parameter-|Umschalten | | Export-Hilfstabel| | | Index-Parameter-D| COLOR.APR | +------------Datei-Aktionen------------+ | NAMREG1.APR | | Was soll mit P1.APR geschehen? |ram| NAMREG2.APR | | |er-| P1.APR | | | | P2.APR | | edit (bearbeiten) |1.A| PA.APR | | view (betrachten) | | PK.APR | | print (ausdrucken) | | PS.APR | | kopieren |chs| RN1.APR | | neue Version erstellen |---| RN1N.APR | | löschen | | RN2.APR | | umbenennen | | RN3.APR | | | | SIG.APR | | | | SWREG1.APR | +--------------------------------------# | SWREG2.APR | +----------------# Einzelplatzbetrieb Datenverzeichnis = C:\ALLEGRO\DEMO Progr.Verz. = C:\ALLEGRO Konfiguration = A Datenbank = CAT Sprache = GER Laufwerk = C
Ein weiterer Druck auf <Enter> würde den (evtl. vom Benutzer gewählten) Texteditor aufrufen und diesem die Bearbeitung von P1.APR übergeben.
Ansonsten hat das Untermenü "Datei-Aktionen" die folgenden Funktionen:
print P1.APR
. Statt PRINT kann ebenfalls in
CP.OPT ein
anderes Hardcopy-Programm (oder auch ein völlig anderes Programm) eingesetzt werden. Damit nichts schiefgeht:
vor dem CockPit-Start einmal PRINT aufrufen.
Wenn man den obersten Punkt des Menüs "Dateien", den Punkt "sämtliche Dateien", anwählt, werden alle auf dem betreffenden Verzeichnis stehenden Dateien angezeigt. (Ausnahmen: .COM und .EXE-Dateien sowie Datenbank-Dateien der Typen .cLD, .cDX und .TBL) Im Untermenü "Datei-Aktionen" erscheinen dann zusätzlich Datum und Uhrzeit der Datei-Erstellung sowie deren Größe. Außerdem gibt es einen weiteren Menüpunkt:
Man verändert hier die grundlegenden Einstellungen, die für die aktuelle Sitzung gelten, man kann aber auch die Standardeinstellungen für künftige Sitzungen umdefinieren.
CockPit liest beim Start die Datei DEFAULT.OPT. Darin stehen die Vorgaben, die auf den Statuszeilen am unteren Rand erscheinen und mit denen dann die Hauptroutinen arbeiten. Änderungen an den Vorgaben wirken sich somit auf spätere Sitzungen aus. Wenn man aber etwa mehrere Datenbanken mit unterschiedlichen Charakteristika betreibt, wird man nicht jedesmal zuerst die Vorgaben ändern und dann CockPit verlassen und neu starten wollen. Deshalb lassen sich auf dem Menü "Optionen" alle Grundeinstellungen während einer Sitzung verändern. Und so sieht das Menü aus:
Funktionen Routinen Makros Dateien Optionen HELP EXIT +------------------+ |Datenverzeichnis | | Konfiguration | | Sprache | | Laufwerke | | Vorgaben | | Druck-Optionen:| | Sortierung | | Vollständigkeit | | Listengestaltung | | Drucker | | | | Ressourcen | +------------------+ Umschalten auf ein anderes Verzeichnis Einzelplatzbetrieb Datenverzeichnis = C:\ALLEGRO\DEMO Progr.Verz. = C:\ALLEGRO Konfiguration = A Datenbank = CAT Sprache = GER Laufwerk = C
Zu den Punkten im einzelnen:
An dieser Stelle wird die mitgelieferte Datei CP.OPT abgedruckt. Sie enthält genügend viele Kommentare, um weitere Beschreibungen überflüssig zu machen. Über µo v kommt man in die Bearbeitung dieser Datei und kann die nötigen Anpassungen vornehmen. Die Kommentare werden normal dargestellt, der relevante und wirksame Text dagegen fett. Sie können ansonsten Kommentare auch daran erkennen, wie in den Parameterdateien, daß die Zeile mit einem Leerzeichen beginnt bzw. innerhalb einer Zeile 2 Leerzeichen vorangehen.
CockPit sucht die Datei CP.OPT immer zuerst auf dem Aufrufverzeichnis (auf dem man den Startbefehl gegeben hat). Wenn sie dort nicht ist, wird sie vom Programmverzeichnis geholt.
In der Datei CP.BAT steht der Aufruf acp ... -o cp.opt ...
, daher wird cp.opt
als
Vorgabendatei genommen. Wenn sie fehlt, gilt DEFAULT.OPT als Standard. Sie muß natürlich geeignete
Angaben
enthalten, um zu funktionieren. Der Menüpunkt "Vorgaben" (µo v) legt dann die Datei
CP.OPT (bzw.
DEFAULT.OPT oder eine evtl. selbst erstellte Datei) zur Bearbeitung vor.
Im Netzwerk: wenn man ein Verzeichnis \ALLEGRO\OPT auf dem Server anlegt, sucht CockPit dort zuerst nach einer Datei, deren Name mit dem LOGIN-Namen des Aufrufers übereinstimmt. Wenn sie existiert, kann der Aufrufer keine andere anfordern, kann sich insbesondere keine eigene anlegen, um sich darin ungerechtfertigte Privilegien zu erteilen.
CP.OPT = Datei mit Variablen für den Start von CockPit ! Starten Sie CockPit mit cp -S auf Einzelplatzsystem (siehe Kommentar in CP.BAT ) c C wenn Sie z.B. auf D: arbeiten, D statt C einsetzen In die folgende Zeile tragen Sie Ihr Datenverzeichnis ein: d C:\ALLEGRO\BEISPIEL ------------------- l GER Sprache des Dialogs: UIFCGER wird dann geladen (ENG, wenn Englisch gewünscht) Unerwünschte Menüpunkte kann man aus UIFCGER herausnehmen! und hier kommt das Programmverzeichnis: P C:\ALLEGRO ---------- Kommentar für MS-DOS-Kenner: (CP.BAT ist ein Batch-File, in dem ACP.EXE aufgerufen wird. Wenn man ACP direkt aufruft, werden die angewählten Programme nicht gestartet, sondern es entsteht ein neues Batch-File namens CCC.BAT, in welchem der Programmaufruf mit den gewählten Optionen steht. ) ALLGEMEINE OPTIONEN: (diese erscheinen in den 2 Fusszeilen) Für die Beispiel-Datenbank werden folgende Einstellungen mitgeliefert: ACHTUNG: Die Funktionen zum Löschen, Regenerieren etc. sind nur verfügbar, wenn man ACP mit Option -a2 oder -a3 startet. Bauen Sie das auf Wunsch in CP.BAT ein! a 3 Zugriffsberechtigung (0: Menü "Funktionen" entfällt) b CAT Datenbankname k A Konfiguration E x Editor-Aufruf für die Parameterdateien etc. (schreiben Sie z.B. E WP , falls Sie WordPerfect benutzen wollen E EDIT für den Editor von MS-DOS 5) (Default ist sonst das mitgelieferte X.EXE , Beschreibung siehe ==> 10.) Achtung: bei Hercules-Monitoren gibt es meist Abstürze, wenn man Dateien bearbeiten will Abhilfe: ersetzen Sie die Zeile E x durch: E XXX und legen Sie eine Datei XXX.BAT an, die diesen Befehl enthält: COMMAND /C x %1 V v Viewer-Aufruf (falls Sie ein besonderes Programm zum Betrachten der Dateien benutzen wollen, z.B. DEBUG oder XTREE, dann setzen Sie für v den Namen ein, also DEBUG oder XTREE oder was immer. Default ist sonst das mitgelieferte V.COM, das nur ein simples Betrachten von Textdateien ermöglicht.) B B: für das Backup kann hiermit ein Laufwerk vorgegeben werden (default ist A:) H PRINT zum Ausdrucken von Parameterdateien etc. kann man eine HARDCOPY-Funktion vorgeben. Default ist PRINT Achtung: wenn man PRINT benutzt, muss man vor Start von ACP wenigstens einmal den Befehl PRINT geben, damit der residente Teil geladen ist. Man könnte auch H TYPE geben, dann würde die angewählte Datei am Bildschirm erscheinen! L 1200000 maximale Logfile-Größe in Byte wenn die Datei .LOG größer wird, informiert CockPit Sie bei jedem Start darüber, daß eine Sicherung sinnvoll wäre. *************************************************************************** * Außerdem können Sie eine Anzahl eigene Menüpunkte ins CockPit einbauen: * Die eigenen Menüpunkte werden an das Menü ROUTINEN angehängt. Die dafür nötigen Zeilen beginnen mit R oder S R MenuItem, Batch, InfoLine Hauptpunkt, bis zu 16 Stück S MenuItem, Batch, InfoLine Submenü-Punkt, bis zu 10 je R-Hauptpunkt mit: MenuItem = Bezeichnung des Menüpunkts Batch = Name des aufzurufenden Batch-Files / Befehls (Batch-Files müssen auf dem aktuellen Verzeichnis liegen) bei R KANN hier '&' stehen, dann MÜSSEN S-Zeilen folgen InfoLine = dieser Text erscheint auf der Hilfszeile, sobald der Menüpunkt aktiviert wird. Das folgende sind nur Beispiele, die demonstrieren sollen, wie die Struktur aussehen muss. Vergleichen Sie dazu, wie die Menüpunkte im Menü 2 "Routinen" erscheinen, insbes. wie die Untermenüs funktionieren: R OPAC, opac.bat, Online-Katalog R MS-DOS Exkursion, COMMAND, Ausstieg in's MS-DOS - Rückkehr mit EXIT R WordPerfect, wp, Aufruf von WordPerfect R Import-Aktionen, &, Fremddaten-Import und Einarbeitung in eigene Datenbanken S BIBLIOFILE, bf.bat, Import von Bibliofile-Daten in die eigene Datenbank S DEUTSCHE BIBLIOTHEK, dbi.bat, DB-Diskettendaten importieren S OCLC, oclc.bat, MARC-Daten vom OCLC (Magnetbandformat Original MARC) S VLB-Daten, vlb.bat, Daten aus dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher Wenn an der Position Batch kein Batchfile, sondern ein EXE- oder COM-Programm eingesetzt wird, muß der Name ohne .EXE bzw. .COM angegeben werden, .BAT darf dagegen nicht fehlen. (Vgl. oben den Aufruf von COMMAND und wp für WordPerfect) ************************************************************ * Voreinstellungen für die einzelnen "allegro"-Programme * Hier können für die einzelnen Programme eigene Optionen stehen, die dann im Menüpunkt 1 "Funktionen" benutzt werden. Hinter einer Zeile mit der Kennziffer des Programms folgen Zeilen mit dem Optionsbuchstaben und dem zuzuordnenden Wert: (==> Kap.12) 1 presto s a Einstiegspunkt des Registers beim Start q karte KARTE.APR soll zum Drucken benutzt werden (bei F2/F3) 4 srch f 4 d c:\allegro\beispiel m 1 5 import v 0 e pa